Internetseite der Metropolie der Orthodoxen Kirche von Antiochien in West- und Mitteleuropa
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Die Diözesan Konferenz tagte in Genf mit der Teilnahme seiner Seligkeit Patriarch Ignatius IV |
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Donnerstag, 22. April 2010 |
Auf die Einladung seiner Eminenz Johannes, Metropolit der Antiochenischen Rum-Orthodoxen von
West- und Mitteleuropa tagte die Diözesan Konferenz in Genf, in der Schweiz, am 17.04.2010 mit der
Teilnahme seiner Seligkeit Ignatius IV (Hazim), dem Patriarch der Rum-Orthodoxen von Antiochien
und dem Ganzen Orient und mit der Anwesenheit von Herrn Dr. Elie Salem, dem Präsidenten der
Universität von Balamand, Herrn Dr. Nadim Karam, dem Vizepräsidenten und Herrn Adnan Takla,
einem Kuratoriumsmitglied sowie vielen Delegationen von verschiedenen Ländern des Erzbistums.
Während der Sitzung wurden die ausgeführten Tätigkeiten im Laufe des
vergangenen Jahres
dargestellt und die zukünftigen Herausforderungen, die das Erzbistum
erwartet, tiefgehend erörtert.
In seinem Eröffnungswort machte seine Seligkeit klar, dass die Kirche
ein Haus sei, welches jeden Tag
aufrecht erhalten werden sollte. Er ermutigte die Anwesenden, sich um
den Metropoliten zu
versammeln, um die notwendigen Mittel, die für die Betreuung der im
Europäischen Raum
verstreuten Antiochenischen Orthodoxen erforderlich sind, aufzubringen
und erinnerte daran, dass
sich die Rolle der Antiochenischen Kirche nicht lediglich darauf
beschränkt, Menschen einer
bestimmten Nationalität zu betreuen, sondern darüber hinaus alle
Menschen zu betreuen,
abgesehen davon, welche Nationalität sie besitzen und zwar in Erwiderung
auf das Gebot Christi, des
Herrn, an seine Jünger: „gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie
im Namen des Vaters und des
Sohnes und des Heiligen Geistes." Seine Seligkeit segnete auch die
Bemühungen des Metropoliten
Johannes, der in einer kurzen Zeit die meisten Gemeinden, insbesondere
in Deutschland, Frankreich,
England, Irland, Österreich und der Schweiz besuchte und dankte ihm für
seine unermüdlichen
Bemühungen, neue Gemeinden in anderen Ländern zu gründen, insbesondere
in Italien und
Schweden. Seine Seligkeit drückte seine Freude anlässlich der
offiziellen Registrierung der Metropolie
bei der zuständigen Behörde in Paris und des Beginns der Verrichtung der
Gebete in der neuen
Kirche der Heiligen Helena in Paris aus und unterstrich die
Notwendigkeit, neue Kirchen und
Einrichtungen in allen Teilen des Erzbistums zu errichten zwecks der
Zusammenführung der
Gemeinde (in Europa).
Seinerseits dankte der Metropolit Johannes
dem Patriarchen, dass er die Mühen der Reise auf sich
genommen hatte, um an der Sitzung der Diözesan Konferenz teilzunehmen
und hob seine dauerhafte
Unterstützung für das Erzbistum, seinen Hirten und seine geistlichen
Kinder hervor. Die Sitzung und
der 90. Geburtstag des Patriarchen fielen auf denselben Tag; so sangen
alle Teilnehmer „auf viele
Jahre, o Gebieter" und dankten Gott für die Gnaden, die Er auf ihn
ausgegossen hat und welche seine
Seligkeit im Dienst der Kirche eingesetzt hat, die in seiner Ära einen
einmaligen geistlichen und
institutionellen Zuwachs erlebt hat; die Universität von Balamand,
welche die einzige orthodoxe
Universität weltweit ist, verkörpert diesen Zuwachs par excellence.
Während seines Aufenthaltes in Genf traf sich seine Seligkeit Ignatius
mit den orthodoxen Bischöfen
anderer Kirchen, einer Delegation des Weltrates der Kirchen und einigen
orthodoxen geistlichen in
Genf lebenden Kindern der Kirche. Er nahm auch an zwei Begegnungen teil,
welche von den
libanesischen und syrischen Botschaften in der Schweiz zu seiner Ehre
veranstaltet worden sind.
Seine Seligkeit unterstrich in den beiden Begegnungen das Engagement der
Orthodoxen im Dienst
ihrer Länder und ihre Loyalität ihnen gegenüber.
Fotos
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