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Ostern 2015
Montag, 6. April 2015
Lieber Bruder Hochwürdiger Excellenz Bischof Hanna,
Ehrwürdige Väter,
Sehr geehrte Gemeindevorstände, Liebe Gemeindemitglieder,


Christus ist auferstanden!
Jedes Jahr um diese Zeit sagen wir mit lauter Stimme diese Worte, welche uns seit 2000 Jahren überliefert wurden.
Was bedeuten diese Worte für uns? Glauben wir wirklich daran?
Meine Lieben, diese einfachen Worte tragen in sich all unser Glaube und unsere Lehre. Mit diesen Worten bekennen wir, dass der Herr Jesus Christus starb und auferstand. Er hat all die Prophezeiungen des Alten Testamentes in sich verwirklicht, er öffnet uns die Tür, damit wir gemeinschaftlich an seinem Tod und seiner Auferstehung teilnehmen. Dies bekennen wir auch immer dann, wenn wir das Glaubensbekenntnis sprechen.
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Erzpriesterweihe Abouna Abdallah Dis am 29.03.2015
Mittwoch, 1. April 2015
erzpriesterweihe3Am fünften Fastensonntag empfing unser Priester Abouna Abdallah Dis während der Heiligen Sonntagsliturgie seitens unserer Eminenz Metropolit Isaak Barakat die Erzpriesterweihe. An der Erzpriesterweihe nahmen neben den vielen Gläubigen aus unseren Gemeinden und mehreren Priestern auch die Oberbürgermeisterin Bruchsals Frau Cornelia Petzold-Schick sowie der Landeskirchliche Beauftrage für Mission und Ökumene in Mittelbaden Dr. Benjamin Simon und der Katholische Pfarrer Benedikt Ritzler teil.

 Abouna Abdallah bedankte sich anschließend mit einer bewegenden Rede.
Nach der göttlichen Liturgie samt Weihe gratulierten alle Anwesenden dem neuen Erzpriester und wünschten ihm einen gesegneten und erfolgreichen Dienst.

Zu Ehren unserer Eminenz Metropolit Isaak Barakat, unseres Erzpriesters Abouna Abdallah sowie den anderen Priestern wurde nach der göttlichen Liturgie ein reichhaltiges Buffet aufgetragen, an dem alle Anwesenden den wunderbaren Tag ausklingen ließen.
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Orthodoxer Religionsunterricht in Baden-Württemberg
Mittwoch, 18. März 2015
Stuttgart - Mit der Einführung des Orthodoxen Religionsunterrichts (ORU) im Land Badn-Württemberg geht es voran: Das wurde bei Verhandlungen zwischen den zuständigen Stellen des Landes und Vertretern der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland (OBKD) nun definitiv vereinbart. Zum Schuljahr 2016/17 wird der Unterricht als ordentliches Unterrichtsfach im Sinne von Artikel 7 Absatz 3 Grundgesetz und Artikel 18 Landesverfassung sowie der §§ 96 bis 100 des Schulgesetzes Baden-Württemberg an allgemein bildenden Gymnasien in Baden-Württemberg eingerichtet; das Kultusministerium bzw. die Schulverwaltung wird die OBKD dabei nachhaltig unterstützen und die zur Erteilung von ORU erforderlichen rechtlichen Rahmenbedingungen schaffen. Der entsprechende Einrichtungserlass soll dann zu gegebener Zeit im Amtsblatt des Kultusministeriums „Kultus und Unterricht“ veröffentlicht werden.
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Offener Brief der OBKD an EU-Parlamentspräsident Schulz
Mittwoch, 18. März 2015
München - Auf ihrer Frühjahrssitzung der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland (OBKD) haben die orthodoxen Bischöfe des Landes in einem offenen Brief zu den von der Fernsehsendung "ARD-Tagesthemen" vom 29. Januar 2015 wiedergegebenen Äußerungen des Präsidenten des Europäischen Parlamentes, Martin Schulz, zur Orthodoxie Stellung genommen. Schulz erklärte damals anlässlich seines ersten Besuches bei der neuen griechischen Regierung wörtlich, dass er es für schlimm halte, wenn es in Griechenland in Regierungskreisen "Leute gibt, die sind auf dem Trip, dass das Orthodoxe, das Russische, das unserem Gesellschaftsmodell feindlich gegenüberstehende Modell der gelenkten Demokratie vielleicht das bessere sei, und diesen Leuten muss man mal ganz konkret sagen, und das habe ich auch Leute getan: Nicht mit uns! Die Demokratie, die wir in Europa haben, unsere transnationale Demokratie ist eine große Errungenschaft - und ich finde, dass die gelenkte Demokratie des Vladimir Putin, dass dieses Rückwärtsgewandte, die orthodoxe Gemeinsamkeit, also ich bitte Sie, dass das sicher nicht das Modell für das 21. Jahrhundert ist, ganz sicher auch nicht für Griechenland." Die orthodoxen Bischöfe Deutschlands bemerken dazu, sie hätten diese Äußerungen "mit Überraschung zur Kenntnis genommen", weshalb die OBKD als gemeinsame Vertretung aller orthodoxen Diözesen Deutschlands sich veranlasst sieht, so Stellung zu nehmen: "Die implizit in Ihrem Interview enthaltene Einschätzung, dass Orthodoxie und Demokratie sich ausschließende  Begriffe seien, ist in letzter Zeit häufiger anzutreffen; sie ist ausgrenzend, ehrverletzend und nicht zuletzt sachlich falsch. Dass dies von nicht-qualifizierten Personen geäußert wird, geschieht derzeit vielfach; wenn sich aber der höchste parlamentarische Repräsentant der Europäischen Union in dieser Form äußert, ist dies nicht akzeptabel".
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Frühjahrstagung der OBKD
Mittwoch, 18. März 2015
von Nikolaj Thon


München - Vom 6.- 8. März 2015 fand in München die diesjährige Frühjahrstagung der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland (OBKD) unter Leitung ihres Vorsitzenden, Metropolit Augoustinos (Labardakis) von Deutschland (Ökumenisches Patriarchat) statt. Mitglieder der im Februar 2010 gegründeten OBKD sind die 16 Diözesan- und Weihbischöfe aller orthodoxen Diözesen Deutschlands. Die OBKD ist somit das höchste Zentralorgan der Orthodoxen Kirche in Deutschland.
Zu Beginn der Zusammenkunft am Freitag stand ein Treffen mit dem orthodoxen Klerus aller Gemeinden von München und Umgebung in der serbischen Gemeinde „Hl. König Jovan Vladimir" in Neuperlach und anschließendem gemeinsamen Vespergottesdienst an. Die Begegnung der Bischöfe mit den rund 25 orthodoxen Geistlichen der bayerischen Landeshauptstadt diente dem Austausch über pastorale Fragen, vor allem zur gesamtorthodoxen Zusammenarbeit vor Ort  und zum schulischen Religionsunterricht. Hierzu hatte kurz zuvor ein eigenes Treffen auch mit Vertretern staatlicher Stellen, vor allem des Bayerischen Kultusministeriums, und Verantwortlichen des katholischen, evangelischen und jüdischen Religionsunterrichtes in München stattgefunden.
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Nicolas Esber Priester für Butzbach und Wiesbaden
Montag, 16. März 2015
priesterweihe-nicolas-esber-3Am 1.3.2015 weihte am Sonntag der Orthodoxie Seine Eminenz Metropolit Augustinus von Deutschland und Zentraleuropa der Griechisch-Orthodoxen Kirche Bruder Nicolas Esber zum Diakon.
Die Weihe fand am Sonntag der Orthodoxie  in der St. Dimitrius Kirche in Köln statt. Seine Eminenz Metropolit Isaak, Oberhaupt unserer Kirche in Deutschland zelebrierte die Liturgie mit.


Am 15.3.2015, Sonntag der Verehrung des Hl. Kreuzes, weihte Metropolit Isaak Diakon Nicolas zum Priester und beauftragte ihn mit der pastoralen Betreuung unserer Gemeinden in Butzbach und Wiesbaden.
Vater Nicolas ist verheiratet und hat 2 Kinder.
Die Redaktion von www.rum-orthodox.de gratuliert dem neuen Priester und sagt Axios!, Würdig!
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