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Orthodoxer Religionsunterricht in Baden-Württemberg
Mittwoch, 18. März 2015
Stuttgart - Mit der Einführung des Orthodoxen Religionsunterrichts (ORU) im Land Badn-Württemberg geht es voran: Das wurde bei Verhandlungen zwischen den zuständigen Stellen des Landes und Vertretern der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland (OBKD) nun definitiv vereinbart. Zum Schuljahr 2016/17 wird der Unterricht als ordentliches Unterrichtsfach im Sinne von Artikel 7 Absatz 3 Grundgesetz und Artikel 18 Landesverfassung sowie der §§ 96 bis 100 des Schulgesetzes Baden-Württemberg an allgemein bildenden Gymnasien in Baden-Württemberg eingerichtet; das Kultusministerium bzw. die Schulverwaltung wird die OBKD dabei nachhaltig unterstützen und die zur Erteilung von ORU erforderlichen rechtlichen Rahmenbedingungen schaffen. Der entsprechende Einrichtungserlass soll dann zu gegebener Zeit im Amtsblatt des Kultusministeriums „Kultus und Unterricht“ veröffentlicht werden.
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Offener Brief der OBKD an EU-Parlamentspräsident Schulz
Mittwoch, 18. März 2015
München - Auf ihrer Frühjahrssitzung der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland (OBKD) haben die orthodoxen Bischöfe des Landes in einem offenen Brief zu den von der Fernsehsendung "ARD-Tagesthemen" vom 29. Januar 2015 wiedergegebenen Äußerungen des Präsidenten des Europäischen Parlamentes, Martin Schulz, zur Orthodoxie Stellung genommen. Schulz erklärte damals anlässlich seines ersten Besuches bei der neuen griechischen Regierung wörtlich, dass er es für schlimm halte, wenn es in Griechenland in Regierungskreisen "Leute gibt, die sind auf dem Trip, dass das Orthodoxe, das Russische, das unserem Gesellschaftsmodell feindlich gegenüberstehende Modell der gelenkten Demokratie vielleicht das bessere sei, und diesen Leuten muss man mal ganz konkret sagen, und das habe ich auch Leute getan: Nicht mit uns! Die Demokratie, die wir in Europa haben, unsere transnationale Demokratie ist eine große Errungenschaft - und ich finde, dass die gelenkte Demokratie des Vladimir Putin, dass dieses Rückwärtsgewandte, die orthodoxe Gemeinsamkeit, also ich bitte Sie, dass das sicher nicht das Modell für das 21. Jahrhundert ist, ganz sicher auch nicht für Griechenland." Die orthodoxen Bischöfe Deutschlands bemerken dazu, sie hätten diese Äußerungen "mit Überraschung zur Kenntnis genommen", weshalb die OBKD als gemeinsame Vertretung aller orthodoxen Diözesen Deutschlands sich veranlasst sieht, so Stellung zu nehmen: "Die implizit in Ihrem Interview enthaltene Einschätzung, dass Orthodoxie und Demokratie sich ausschließende  Begriffe seien, ist in letzter Zeit häufiger anzutreffen; sie ist ausgrenzend, ehrverletzend und nicht zuletzt sachlich falsch. Dass dies von nicht-qualifizierten Personen geäußert wird, geschieht derzeit vielfach; wenn sich aber der höchste parlamentarische Repräsentant der Europäischen Union in dieser Form äußert, ist dies nicht akzeptabel".
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Frühjahrstagung der OBKD
Mittwoch, 18. März 2015
von Nikolaj Thon


München - Vom 6.- 8. März 2015 fand in München die diesjährige Frühjahrstagung der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland (OBKD) unter Leitung ihres Vorsitzenden, Metropolit Augoustinos (Labardakis) von Deutschland (Ökumenisches Patriarchat) statt. Mitglieder der im Februar 2010 gegründeten OBKD sind die 16 Diözesan- und Weihbischöfe aller orthodoxen Diözesen Deutschlands. Die OBKD ist somit das höchste Zentralorgan der Orthodoxen Kirche in Deutschland.
Zu Beginn der Zusammenkunft am Freitag stand ein Treffen mit dem orthodoxen Klerus aller Gemeinden von München und Umgebung in der serbischen Gemeinde „Hl. König Jovan Vladimir" in Neuperlach und anschließendem gemeinsamen Vespergottesdienst an. Die Begegnung der Bischöfe mit den rund 25 orthodoxen Geistlichen der bayerischen Landeshauptstadt diente dem Austausch über pastorale Fragen, vor allem zur gesamtorthodoxen Zusammenarbeit vor Ort  und zum schulischen Religionsunterricht. Hierzu hatte kurz zuvor ein eigenes Treffen auch mit Vertretern staatlicher Stellen, vor allem des Bayerischen Kultusministeriums, und Verantwortlichen des katholischen, evangelischen und jüdischen Religionsunterrichtes in München stattgefunden.
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Nicolas Esber Priester für Butzbach und Wiesbaden
Montag, 16. März 2015
priesterweihe-nicolas-esber-3Am 1.3.2015 weihte am Sonntag der Orthodoxie Seine Eminenz Metropolit Augustinus von Deutschland und Zentraleuropa der Griechisch-Orthodoxen Kirche Bruder Nicolas Esber zum Diakon.
Die Weihe fand am Sonntag der Orthodoxie  in der St. Dimitrius Kirche in Köln statt. Seine Eminenz Metropolit Isaak, Oberhaupt unserer Kirche in Deutschland zelebrierte die Liturgie mit.


Am 15.3.2015, Sonntag der Verehrung des Hl. Kreuzes, weihte Metropolit Isaak Diakon Nicolas zum Priester und beauftragte ihn mit der pastoralen Betreuung unserer Gemeinden in Butzbach und Wiesbaden.
Vater Nicolas ist verheiratet und hat 2 Kinder.
Die Redaktion von www.rum-orthodox.de gratuliert dem neuen Priester und sagt Axios!, Würdig!
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Fastenbrief der orthodoxen Bischöfe Deutschlands 2015
Sonntag, 15. März 2015
Liebe orthodoxe Christen in Deutschland !

»Die Liebe soll unsere Speise sein, lasst uns durch Enthaltsamkeit, ihr Gläubigen, die Leidenschaften besiegen. Lasst eifrig uns streben, nach Gottes Gefallen zu leben, der sich aus Liebe zu uns am Kreuz erhöhen ließ.
Am Baum (des Paradieses) haben wir einst den Tod gefunden, nun aber finden wir wieder das Leben durch den Baum des Kreuzes. Lasst uns abtöten die Triebe der Leidenschaft, Gläubige, lasst uns beten zum Wohltäter aller, lasst uns erstrahlen in heiligen Werken und leuchten durch Tugenden, lasst uns den Retter unserer Seelen preisen und so die heilige Auferstehung schauen.“1

Die heilige Auferstehung schauen – das ist das Ziel auch unserer diesjährigen Großen und Heiligen Fastenzeit, an deren Beginn wir, die orthodoxen Bischöfe Deutschlands, die orthodoxen Geistlichen und Laien unseres Landes in Liebe grüßen. 
Am Beginn unseres Fastenbriefs steht dieser Hymnus unserer Kirche, denn in wenigen Worten bringt er all das zum Ausdruck, was wir für unseren geistlichen Weg zur Großen Woche und zum Osterfest benötigen. Es ist zunächst die Rede vom Abtöten der Leidenschaften, d.h. vom Beseitigen all jener Dinge, die uns in unserem Alltag von Christus trennen oder gar entfernen. Gemeint sind damit unsere diversen Abhängigkeiten, die uns immer wieder zu Sklaven machen und unsere Freiheit in Christus vergessen lassen. Leidenschaften sind also jene negativen Eigenschaften, die wir durch die leuchtenden Tugenden ersetzen müssen. Das ist ja der Sinn gerade auch des leiblichen Fastens, das wir erneut die Tugend der Enthaltsamkeit und des Verzichts einüben können. Dieser Hymnus ruft uns auf, in heiligen Werken zu erstrahlen, d.h. Licht in diese Welt zu tragen, in dem wir nicht nur auf Schlechtes verzichten, sondern eben Gutes tun. Doch gute Taten reichen nicht. Sie müssen begleitet sein vom „Gebet zum Wohltäter aller“. Dies aber setzt voraus, dass wir unseren Herrn und Gott als unseren Wohltäter und Retter erkennen. Dann können wir zu Ihm beten und Ihn preisen.
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Lichterzug in Karlsruhe 07.03.2015
Sonntag, 15. März 2015
Li2"Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, doch die Seele nicht töten können" (Mt. 10,28)
 
Mit einer schweigenden Lichterprozession durch die Karlsruher Innenstadt, haben wir am Samstagabend gegen die Verfolgung unserer Glaubensgeschwister protestiert.
Die Prozession stand unter dem besonderen Bedürfnis des Gebets für die verfolgten Christen und alle leidenden Menschen weltweit. Vor allem aber durch die grausamen Hinrichtungen von Menschen durch Mitglieder der Terrormiliz "Islamischer Staat". Unsere Gebete richteten sich insbesondere gegen religiöse Gewalt.
Der anschließende ökumenische Gottesdienst hob den Aspekt der Gewaltlosigkeit von Religionen hervor.  Abouna Abdallah predigte das Evangelium. Anschließend wurde von einigen Schicksalen verfolgter Christen berichtet, u.a. auch von unseren entführten Erzbischöfen Mor Gregorius Yohanna Ibrahim und Boulos Yazigi. Abschließend wurde der Gottesdienst mit einem Gebet beendet.
Die Schicksale unserer verfolgten Glaubensgeschwister sollten uns daran erinnern, wie wichtig unser Glaube sein sollte. Wir sollten bemüht sein, allen Menschen nach dem Vorbild Jesu in Liebe zu begegnen und ihnen seine Botschaft des Friedens mit Gott und den Menschen zu vermitteln.
Auch wenn wir momentan nicht mehr tun können, möchten wir durch diese Aktionen ein deutliches Zeichen der Solidarität mit unseren Glaubensgeschwistern setzen. Wir möchten mit Wort und Tat dazu beitragen, die derzeitige Situation zu ändern und schließen unsere verfolgten Glaubensgeschwister in unsere Herzen und unsere Gebete.



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